Unser Vorstand

Beate Leinberger

Beate Leinberger

Vorsitzende

geb. 1972 in Pegnitz

Nach der Mittleren Reife habe ich zunächst die Ausbildung zur Erzieherin gemacht, dann Fachabitur und an der Nürnberger Stiftungsfachhochschule Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Sucht und Gesundheitshilfen studiert. 2017 habe ich das im Zuge der neuen Herausforderungen im Bereich der Flüchtlings-Medizin durch einen Master of Arts (Kulturwissenschaften-Komplementäre Medizin) an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder) erfolgreich ergänzt.

Berufserfahrung sammelte ich z.T. parallel zum Studium, in sehr unterschiedlichen Kontexten und bei verschiedenen Trägern: Im Kindergarten, einem Frauenhaus, im Familienentlastenden Dienst. Es folgten zehn selbstständige Jahre für Jugendämter (aufsuchenden Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft, Pflegekinderwesen), Coaching Langzeitarbeitsloser und der ambulanten Betreuung von Menschen in prekären Wohnsituationen. Daneben begeistert mich auch die Lehre: Zu dieser Zeit im Bereich der Altenhilfe und der Erwachsenenbildung. Daneben hatte ich eine Praxis (HPG), denn bereits in der Zeit vor dem PTG hatte ich eine Ausbildung in Gestalttherapie (Symbolon, Nürnberg) absolviert, ergänzt durch Fortbildungen in systemisch–phänomenologischer Familientherapie, Psychotraumatologie und Traumatherapie. Es folgten klinische Jahre an der Klinik Donaustauf, einer kooperierende Forschungs- und Lehreinrichtung des Uniklinikums Regensburg, Abteilung Psychosomatik: Zunächst in der Kliniksozialarbeit, dann im Rahmen meiner Ausbildung zur KJP in der stationären und ambulanten Kinder-und Jugendpsychosomatik. Ich nutzte Zeit und Möglichkeiten, um mich breit weiter zu qualifizieren (Gruppentherapie, Bio- und Neurofeedback (Deutsche Gesellschaft für Biofeedback, BMC/Aachen-Jülich), Psychoonkologie) und bin nun auch seit einigen Jahren in der Psychotherapieaus- und weiterbildung tätig: In der Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation und der Heiligenfeld Akademie (VT), Bad Kissingen; ich bin auch zertifizierte Kursleiterin und weiterbildungsbefugt für Autogenes Training, Progressive Relaxation und Klinische Hypnose (Deutsche Gesellschaft für Entspannungsverfahren (DG-E) und Deutsche Gesellschaft für Ärztliche Hypnose und Autogenes Training (DGAEHAT)), zertifizierte Körperpsychotherapeutin (Arbeitsgemeinschaft Funktionelle Entspannung (AFE) und dort auch Lehrbeauftragten-Anwärterin). Im Hochschul- / Universitätsbereich hatte ich zunächst einen Lehrauftrag an der Evangelischen Hochschule Nürnberg zum Thema „Hypnose“ und wirke nun in der Weiterbildung an der Abteilung für Psychosomatik am Universitätsklinikum Regensburg (Kinder- und Jugendpsychotherapie, Verhaltenstherapie, Psychoonkologie, Hypnose, Funktionelle Entspannung) mit.

Nach meinem Umzug nach Regensburg 2002 anlässlich der Geburt meines Sohnes, bin ich nun seit vier Jahren in Niederbayern, Landkreis Straubing-Bogen als KJP mit vollem Versorgungsauftrag niedergelassen. Ehrenamtlich bin ich bei GewiSS. e.V. im Vorstand tätig (Leitung therapeutischer Wohngruppen für psychosomatische Patienten, jetzt Ausbildung von Traumahelfern und Multiplikatoren, Mit-Initiatorin des „Regensburger Wegs“).

Ich engagiere mich berufspolitisch, weil auch im psychotherapeutisch bestversorgten Land der Erde doch nicht alles rund läuft, was rund laufen könnte. Wir müssen immer noch mit Versorgungsengpässen zurechtkommen, besonders auf dem Land. Ich denke, Kinderpsychotherapie könnte bessere Ergebnisse erzielen, wenn alle Beteiligten (Eltern, Lehrer, Jugendämter, Ärzte, Einrichtungen) ohne finanzielle oder andere Reibungsverluste eingebunden werden (könnten/dürften), und auch alle Methoden, die sich – natürlich, wenn ausreichend wissenschaftlich begründet – bewährt haben, gewinnbringend eingesetzt werden dürften.

Barbara Breuer-Radbruch

Barbara Breuer-Radbruch

stellv. Vorsitzende

Pfeifferstraße 10/
Wichernhaus
39114 Magdeburg

Geb. 1956 in Bonn, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, seit 2005 wohnhaft in Magdeburg.

Seit 2006 als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin  in Magdeburg niedergelassen und Dozentin, Lehrsupervisorin und Lehrgangsleiterin am MAPP-Institut (Magdeburger Ausbildungsinstitut für Psychotherapeutische Psychologie). Mitarbeit an der institutsinternen Weiterentwicklung der Ausbildung und der Curricula. Anerkannte Lehrpraxis für die Praktische Tätigkeit und praktische Ausbildung im Rahmen der Ausbildung nach  dem Psychotherapeutengesetz.

Davor langjährige Tätigkeit in einer Erziehungsberatungsstelle (Xanten/Kamp-Lintfort), einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis und an einem Berufskolleg für staatlich anerkannte Heilpädagogik (Duisburg).  Studium der Dipl.-Heilpädagogik in Köln (KFH),  2002 Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (TP), Weiterbildung in Systemischer Therapie/Familientherapie (DGSF).

Seit der Niederlassung Mitglied im bkj. Vertreterin für den Regionalverband Ost/Berlin und vor der  Wahl in den Vorstand Mitglied des erweiterten Vorstands und der Bundesdelegiertenkonfernz. Schwerpunkte der bisherigen Arbeit waren die Beteiligung an der Diskussion um die Novellierung des Psychotherapeuten­gesetztes und die Zukunft der Ausbildung, sowie der Relevanz von  Leitlinien und Sektorenübergreifender Qualitätssicherung.

Désirée Beumers

Désirée Beumers

Schatzmeisterin

Diplom-Pädagogin,
Tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

  • seit 04/2017: Fachgebietsleitung Jugend
    Wichtigste Tätigkeiten: Koordinierung der konzeptionellen Ausrichtung sowie Leitung und Weiterentwicklung der Jugendhilfeangebote, Verhandlung mit Kostenträgern, Teilnahme an überregionalen Arbeitskreisen, Öffentlichkeitsarbeit, Personalführung
  • 05/2015–03/2017: Sozialpädagogische Familienhilfe
    Wichtigste Tätigkeiten:
    Hilfe zur Selbsthilfe in Familien, Anleitung zur eigenständigen Alltagsstrukturierung, Vermittlung von Konfliktlösungsstrategien, Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern, Eingliederungshilfe, Erziehungsbeistand
  • seit 01/2015 Therapeutische Tätigkeit
    Wichtigste Tätigkeiten:
    Selbständige Diagnostik, Therapieplanung und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen, begleitende Elterngespräche
  • 12/2013–11/2014 „PiA“ auf der Adoleszenten-Station der Psychiatrischen Klinik Sonnenberg
    Wichtigste Tätigkeiten: Diagnoseerhebung, Psychotherapeutische Einzel-und Gruppentherapien, Training sozialer Kompetenzen, Leitung der Entspannungsgruppe, Impulskontrollgruppe, Achtsamkeitstraining, DBT-Skills-Gruppe, Suchtgruppe
  • 10/2012–10/2013 Diplom-Pädagogin im Centre de Propédeutique Professionelle
    Wichtigste Tätigkeiten: Förderung kognitiver Fähigkeiten junger Menschen mit geistiger Behinderung, sowie Hilfe bei ihrer Orientierung in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Außerdem Entwicklung von Piktogramm basierten PC-Lernspielen
  • 05/2013–08/2013 „PiA“ in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapiepraxis drs. Rachel Hechler
    Wichtigste Tätigkeiten: Durchführung von Testungen, Anamneseerhebungen und Diagnostik, sowie Teilnahme an Therapiesitzungen und Mitarbeit im Qualitätsmanagement.
  • 10/2010–09/2012 Mitarbeit in einer pädagogischen Lernhilfegruppe im Rahmen der Sozialen Gruppenarbeit
    Wichtigste Tätigkeiten: Selbstständige Vorbereitung und Durchführung erlebnispädagogischer Freizeitaktivitäten sowie schulische Unterstützung und Lernförderung.
  • 05–09/2012 Einzelbetreuung zur Lernförderung
  • 02–11/2010 Pädagogische Helferin in der Geschwisterheimgruppe „Villa Zang“
    Wichtigste Tätigkeiten: Stärkung der sozialen Kompetenzen, Konflik
    tmanagement, Planung und Durchführung von kreativen und sportlichen Angeboten.
Kerstin Kubesch

Kerstin Kubesch

Schriftführerin

  • Jg 1981
  • 2001 Abitur, Studium Soziale Arbeit (Diplom) an der evangelischen Hochschule Darmstadt bis 2006. Diplomarbeit über die psychosozialen Auswirkungen der Leukämieerkrankung eines Kindes im Familiensystem.
    Zusatzausbildungen als Schuldnerberaterin und Gemeindepädagogin.
  • Nach Studienabschluss Koordinatorin beim Aufbau eines Dienstes zum ambulanten betreuten Wohnen, für seelisch behinderte Menschen, in Dietzenbach und Pfungstadt
  • Seit 2008 Pädagogische Tätigkeit im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald, Leitung eines Jugendzentrums, Schulungen für Ehrenamtliche wie Jugendleitercardausbildung und Sensibilisierung zu Kindeswohlgefährdung
  • 2011-2016 Weiterbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin an der WIAP, tiefenpsychologisch fundiert. 2017 Abschluss Fachkunde Gruppentherapie
  • verschiedene Tätigkeiten als Ausbildungs- und Sicherstellungsassistentin
  • seit 1991 Mitglied im VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V.), dort ehrenamtliche Gruppenleitung, Ortsgruppenleitung ( „Stammesführung“)
  • langjährige verschiedene redaktionelle Tätigkeiten, in Schulzeitung, Fritz-Magazin-Darmstadt, Gemeindebrief

Für die Mitgliedschaft im BKJ habe ich mich entschieden, weil das Profil eines schulenübergreifenden Verbandes, der sich insbesondere für die Gruppe der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen positioniert, meiner therapeutischen Haltung am Meisten entgegenkam. Zudem schätze ich die persönlichen Begegnungen der Mitglieder innerhalb des Verbandes, die durchaus kritische, aber immer respektvolle und wertschätzende Auseinandersetzung ermöglichen.

Im Rahmen einer möglichen Vorstandstätigkeit würde ich mich gerne im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit engagieren.

 

 

 

Stuart Paul Massey Skatulla

Stuart Paul Massey Skatulla

Beisitzer

  • Studienabschluss Dipl.-Päd. mit Ausbildereignung (Berufspädagogik, Heil- und Sonderpädagogik, Psychosomatische Medizin)
  • Empirische Diplomarbeit über die Einführung des Curriculums 2000 der Pflegeberufe in England
  • Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Herbst 2013
  • Niedergelassen in Offenbach am Main
  • Dozent an der Carl-Oelemann-Schule Bad Nauheim
  • Mitglied der Delegiertenversammlung der LPPKJP Hessen
  • stellv. Bundesdelegierter, Ausschuss für Aus-, Fort und Weiterbildung
  • (ehem.) PiA Landessprecher Hessen, (ehem.) stellv. Sprecher der Bundeskonferenz PiA

Schwerpunkte:

  • Transkulturelle Psychotherapie
  • Traumatherapie
  • Familientherapie
  • Resilienz
Marc Wedjelek

Marc Wedjelek

Beisitzer

geb. 1983 in Worms

Ausbildung:

  • Studium der Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Mainz mit dem Abschluss Diplom Pädagoge
  • Diplomarbeit mit dem Thema: Identitätskonstruktionen jugendlicher Nutzer in dem Online-Rollenspiel „World of Warcraft“
  • Seit 2013 in Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychot
    herapeuten an der WIAP in Wiesbaden. Dort als Gruppensprecher
    sowie Kandidatensprecher aktiv.

Berufliche Stationen:

  • Von 2010 bis 2012 wissenschaftlicher mMitarbeiter am
    Institut für mErziehungswissenschaft der Universität Mainz in der Arbeitsgruppe Medienpädagogik (Hauptsächlich in den Projekten ZEITLast – Studierbarkeit der BA/MA Studiengänge sowie Medienintegration in Grundschulen)
  • Seit 2010 Lehrbeauftragter am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt
  • Seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Univerität Mainz in der Arbeitsgruppe in der Arbeitsgruppe Schulpädagogik/Schulforschung
  • Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit freiberufliche Arbeit als Medienpädagoge (u.a. Projekte in Kindergarten und Grundschule, Arbeit mit Eltern)

Interessensschwerpunkte:

  • (digitale) Jugendkulturen
  • (Mediale) Einflussfaktoren auf die Identitätsentwicklung
  • Risiken und Potentiale von Bildschirmspielen (u.a. exzessive Mediennutzung)
  • Mediennutzung von Kleinstkindern
  • Gesellschaftliche Aspekt der Therapie
Christina Jung

Christina Jung

Beisitzerin

Bulacher Str. 9
76275 Ettlingen

  • Telefon: 0172-7680163
  • Ich bin 1982 in Dernbach im Westerwald geboren und ich begann meine
    Berufserfahrung mit einer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin. Ein Jahr nach der Ausbildung begann ich mein Studium der Sozialen Arbeit. Im Praxissemester arbeitete ich in der Schulsozialarbeit in einer Ganztagsgrundschule, wodurch ich auf den Bedarf einer intensiven Arbeit mit Kindern aufmerksam wurde und dies als berufliches Ziel
    einordnete. 2009 beendete ich das Studium als Diplom Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin und begann mit der tiefenpsychologischen Ausbildung an der WIAP (Wiesbadener Akademie für Psychotherapie).

    In die berufspolitische Arbeit kam ich über meine Funktion als Ambulanz- und Institutssprecherin. Mir ist es wichtig, dass eine größere Lobby für Pädagogen und Sozialpädagogen, die sich zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie entscheiden, entsteht.

    Zurzeit lebe ich mit meinem Partner in Baden-Württemberg, mit der Zielsetzung, mich nach meiner Approbation dort therapeutisch niederzulassen.

 

Katrin Schwibinger

Beisitzerin

Beisitzer, Igor Rankov

    Peter Eremia

    Beisitzer, Vertreter der KJP in Ausbildung