Gesundheitsversorgung aktuell:
GKV-Versorgungsstrukturgesetz - Regierungsentwurf

Am 3. August wurde der Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorgelegt und derzeit in den Gremien des Parlaments und des Bundesrates diskutiert.
GKV_VStG_110803


Die Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer finden Sie auf der Homepage der Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK) unter www.bptk.de

Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung von Barbara Breuer-Radbruch

Eine Studie zur Gesundheitsversorgung wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Fachhochschule Fulda erstellt. Weitere Infos:
Studie zur Gesundheitsversorgung

Bisher gültige Regelungen zur Bedarfsplanung:

Die Bedarfsplanungs-Richtlinie hinsichtlich der Quotenregelung zur psychotherapeutischen Versorgung von Kindern-und Jugendlichen wurde im Bundesanzeiger, Nr. 173-Seite 3898 am 17. November 2009 veröffentlicht.
Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben damit die Grundlage den Beschluss auf der Landesebene umzusetzen.
Die tragenden Gründe zu diesem Beschluss werden auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter http://www.g-ba.de/ veröffentlicht. 

BMG akzeptiert Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Quotenregelung zur psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen
Mit einem Schreiben vom 19.10.09 teilt das BMG dem G-BA mit, dass er den vom G-BA vorgelegten Beschluss vom 18. Juni 2009 zur Änderung der Bedarfsplanungsrichtlinie (hier: Anpassung der Richtlinie: Quotenregelung zur psychotherapeutischen Versorgung; Umsetzung von § 101 Abs. 4 Satz 5 SGB V) nicht beanstandet. Daher kann diese Regelung nun in Kraft treten und von den Landes- KVen umgesetzt werden. Siehe hierzu: http://www.g-ba.de
Allerdings wird mit dem Beschluss die Auflage verknüpft, dass der G-BA dem Bundesministerium nach Ablauf von einem Jahr berichtet, durch welche Maßnahmen und mit welchem Ergebnis sichergestellt wird, dass Psychotherapeuten mit Doppelzulassungen, die in der Richtlinie mit dem Anrechnungsfaktor 0,5 gezählt werden, auch tatsächlich den hälftigen Anteil ihrer Leistungen mit Kindern und Jugendlichen erbringen.
Auch die in der Richtlinie vorgesehene stufenweise Vorgehensweise wird leider nicht den erwünschten Effekt der baldigen Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung bringen, denn: „Für die Feststellung, ob ein Versorgungsanteil von 20 vom Hundert der Leistungserbringer, welche ausschließlich Kinder und Jugendliche versorgen, offen steht, ist der Anteil dieser Leistungserbringer für den Bezirk einer Kassenärztlichen Vereinigung insgesamt zu ermitteln. Planungsbereiche innerhalb des Bezirks der Kassen-ärztlichen Vereinigung, in welchen bereits ein Versorgungsanteil von 10 von Hundert ausgeschöpft ist, bleiben für die Ausschöpfung des Versorgungsanteils von 20 von Hundert solange außer Betracht, bis in den übrigen Planungsbereichen des Bezirks ein Versorgungsanteil von mindestens 10 von Hundert erreicht wird.“ (Beschlusstext G-BA)
Leider hat das BMG diese beiden Regelungen (Zählung der Doppeltzugelassenen und 10%-Regelung) nicht beanstandet, wie wir gehofft haben und auch die BPtK in ihrer Stellungnahme kritisiert hat.

KJP- Quote:

Aktuelles zur Umsetzung der 20% -Quote für die ambulante psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen
Gesamtliste freie KV-Sitze bundesweit

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