[22.11.2017] Resolution zur aktuellen Rechtsprechung des BSG vom 11.10.17
Im Rahmen der GK II-Sitzung wurde eine gemeinsame Resolution zur aktuellen BSG-Rechtsprechung beschlossen.
Resolution zur aktuellen Rechtsprechung des BSG

[16.10.2017] bkj-Leserbrief zur Reform der Ausbildung

›Das Leser Forum - Reform der Ausbildung
"Viele kritische Punkte," Marion Schwarz

Veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt PP, Oktober 2017, S.497f.

›Leserbrief zum Artikel „Polemische Stimmungsmache“ –
Reform der Psychotherapieausbildung Ärzteblatt PP September 2017

[24.08.2017] Umfragenergebnis zur Lage der Psychotherapeuten in Ausbildung

„Liebe Kolle*innen,
vor einigen Wochen hatten wir sie darum gebeten an einer Umfrage zur prekären Ausbildungssituation gegenwärtiger Psychotherapeut*innen in Ausbildung von der gesundheitspolitischen Sprecherin der Grünen im Bundestag, Frau Klein-Schmeink, teilzunehmen. Nun liegen die Ergebnisse der Umfrage – an der sich mehr als 3500 PiA beteiligten - vor und sind unter dem folgenden Link einsehbar
http://www.klein-schmeink.de/aktuelles/meldung/was-beschaeftigt-pia-ergebnisse-der-online-umfrage-zur-psychotherapeutenausbildung.html
Im Kern zeigt auch diese Untersuchung, dass die unangemessene Bezahlung von Psychotherapeut*innen in Ausbildung nahezu ungebrochen andauert. Etwa die Hälfte der befragten PiA bekommen 500 Euro oder weniger im Rahmen ihrer Praktischen Tätigkeit. Daher sind viele PiA auf andere Einnahmequellen und im Wesentlichen auf private Unterstützung angewiesen.
Entsprechend möchten wir als Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen der Forderung der Bundespychotherapeutenkammer (BPtK) nach einer zügigen Umsetzung der Reform der Psychotherapieausbildung in der nächsten Legislaturperiode Nachdruck verleihen
(http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/befragung-be.html)
Allerdings ist es von besonderer Bedeutung, dass gerade auch für die PiA, die nach der gegenwärtigen Ausbildungsstruktur ihre Ausbildung absolvieren, eine Verbesserung der Bedingungen unter denen dies geschieht stattfindet.
Viele Grüße, Für den Vorstand des bkj
Marc Wedjelek

[14.08.2017] Aktuelle bkj-Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des BMG zur Reform der Ausbildung vom 20.07.2017

Der bkj hat eine kritische Stellungnahme erarbeitet und sie an die Vertreter
des GK II, der bke,
der Gesundheitsministerkonferenz (AOLG und GMK), der Kultus Ministerkonferenz,
des Ausschuss für Gesundheit, des Dt. Bundestags, des BMG, der BPtK und ver.di. verschickt.

›Stellungnahme des bkj zum Arbeitsentwurf zur Reform der Ausbildung

›Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Reform der Ausbildung vom 20.07.2017

[26.06.2017]
bkj-Vorstandswahl auf der Delegiertenversammlung vom 24.-25.06.2017 in Fulda

Auf der Delegiertenversammlung des bkj fanden turnusgemäß Vorstandswahlen statt.

Im Amt bestätigt wurden:
Marion Schwarz (Vorsitzende)
Christina Jung (stellvertretende Vorsitzende)
Matthias Fink (Schatzmeister)
Barbara Breuer-Radbruch (Schriftführerin)
Stuart Paul Massey Skatulla (Beisitzer)
Marc Wedjelek (Beisitzer)

Neu in den Vorstand gewählt wurden:
Kerstin Kubesch (Beisitzerin)
Beate Leinberger (Beisitzerin)
Désirée Beumers (Beisitzerin, Vertreterin der KJP in Ausbildung)

[31.03.2017] Stellungnahme der Berufsverbände
Am 01.03.2017 haben sich unterschiedliche Verbände in Stuttgart getroffen um sich mit dem Eckpunktepapier des Gesundheitsministeriums auseinanderzusetzen und dieses kritisch zu diskutieren.
›Die hieraus resultierende Stellungnahme finden Sie hier.

[22.09.2015] 80 Millionen Euro mehr für die Psychotherapeuten
Honorarverhandlungen aktuell:
Nachdem die Entscheidung über eine Honorarnachzahlung für Psychotherapeuten vom gemeinsamen Bewertungsausschuss, trotz eindeutiger Rechtsprechung des BSG, über Jahre verzögert wurde, konnten sich die KBV und der Spitzenverband der Krankenkassen nun offensichtlich einigen.
Laut unbestätigten Meldungen soll es ab dem Jahr 2012 eine Nachzahlung in Höhe von 2,7% pro Therapiesitzung geben; dies entspricht einem Honorar von 86,37 € und gilt für die genehmigungspflichtigen Leistungen.
Darüber hinaus soll es unter bestimmten Vorrausetzungen einen Strukturzuschlag von 14,69 € pro Therapiesitzung geben; dies soll für Praxen gelten, in denen jährlich mehr als 774 Sitzungen geleistet werden.
Nachvergütung erhalten die Psychotherapeuten die Widerspruch eingelegt haben.
Unklar bleibt, ob dieser Betrag auch rückwirkend gezahlt wird. Insgesamt beläuft sich die Summe der Nachzahlungen auf 80 Millionen Euro.
Die Vereinbarungen sind noch nicht rechtskräftig und sollen am 22.09.2015 beschlossen werden.
Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht.

[12.05.2015]
Der Aktionstag zur Honorargerechtigkeit am 11.05.2015 stand unter dem Motto:
„Wenn sich nichts tut, tun wir etwas!“ und genau das haben wir gestern getan. Mit einer Vielzahl von Kollegen vor Ort haben wir vor der KBV Vertreterversammlung in Frankfurt am Main sehr eindrücklich auf die immer noch vorherrschende ungerechte Honorarsituation aufmerksam gemacht.
Die anreisenden Vertreter wurden unter lautstarken Unmutsbekundungen willkommen geheißen und über unsere Anliegen informiert. Zudem gab es vielfältige Redebeiträge durch Vertreter der am Aktionstag beteiligten Verbände, denen es gelungen ist die Probleme pointiert auf den Punkt zu bringen (den Redebeitrag von Marion Schwarz finden Sie weiter unten). Zugleich konnten auch die gesammelten Solidaritätsbekundungen der KollegInnen, die leider nicht am Aktionstag teilnehmen konnten, direkt an Dr. Gassen übergeben werden.
Ein weiteres klares Zeichen einer beeindruckenden Geschlossenheit der Profession.
Wir möchten uns auch herzlich bei den Mitgliedern des bkj bedanken, die zur Versammlung angereist sind.
Im Folgenden noch einige Impressionen des Tages:



Die Rede von Dipl. Psych. Marion Schwarz finden Sie hier

Interview mit Dr. Ulrike Spengler, Dipl. Psych. Else Döring und Dipl. Psych. Marion Schwarz Psychotherapeuten-Protest vor der KBV-VV „Resignieren werden wir in keinem Fall“


[25.04.2014] Erfolg für bkj Mitglied: Eingruppierung als KJP nach TVÖD 14
Seit dem 01.03.2013 wurde ich von Vitos Riedstadt als KJP in der Gehaltsgruppe TVÖD 14 eingruppiert. Vorausgegangen war ein entsprechender Vergleich beim Arbeitsgericht Darmstadt vom Februar 2014. Somit wurden die Voraussetzungen für die Eingruppierung in diese Entgeltgruppe als erfüllt angesehen. Die Merkmale für die Eingruppierung nach TVÖD 14 lassen sich aus der immer noch gültigen Tätigkeitsmerkmalen der Vergütungsgruppe 1b des BAT ableiten: „Angestellte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulausbildung und entsprechender Tätigkeit, sowie sonstige Angestellte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrung entsprechende Tätigkeiten ausüben, die sich durch besondere Schwierigkeiten und Bedeutung aus der Vergütungsgruppe II des BAT herausheben.“ In den für die Eingruppierung maßgeblichen Kriterien ist also nicht ausschließlich von einem Psychologiestudium als Voraussetzung die Rede, sondern allgemein von einem abgeschlossenen wissenschaftlichen Hochschulstudium. Besonders erfreulich fand ich in diesem Zusammenhang, dass auch mein Abschluss als „Master of Social Work“ im Studiengang „Psychosoziale Beratung“ an der evangelischen Hochschule in Darmstadt in diesem Sinne als Abschluss eines wissenschaftlichen Hochschulstudiums akzeptiert wurde. Dadurch wurde es möglich, dass ich als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit „pädagogischem“ Zugang zur Psychotherapieausbildung bei gleicher Tätigkeit auch in die gleiche Entgeltgruppe eingruppiert werden konnte, wie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die als Zugangsvoraussetzung zur Psychotherapieausbildung ein Psychologiestudium abgeschlossen haben.
Matthias Kapp

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